Festival de l'histoire de l'art
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Le programme du festival

Actualités de l’archéologie en France et en Allemagne (1): histoire et activités du DAI (Institut archéologique allemand) et les fouilles française en Italie (École française de Rome)

01/06/2012 - 13h00 à 14h00 MINES ParisTech - Salle 108, Bat I (60 places)

O. Dally retracera l’histoire de l’institut (1829) tout en présentant les grands projets de recherche qui y sont menés. Pensé dès son origine à l’échelle européenne, il est aujourd’hui actif sur cinq continents et a pour but de promouvoir la recherche et la diffusion des savoirs sur le monde antique.

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Keimzelle des Deutschen Archäologischen Instituts als der größten außeruniversitären Forschungseinrichtung auf dem Gebiete der Archäologie und der Altertumswissenschaften in der Bundesrepublik Deutschland war das als weltweit erstes Archäologisches Institut auf dem Kapitolshügel in Rom am 21. April 1829 gegründete Istituto di correspondenza archeologica. Das internationale Unternehmen mit einer italienischen, einer französischen, einer deutschen und einer englischen Sektion begann als Privatanstalt, zu den Gründungsvätern gehörten neben dem Deutschen Eduard Gerhard auch der Franzose Duc de Blacas, französischer Botschafter in Rom und zugleich erster Präsident. Es handelte sich um die erste dauerhafte Organisation internationaler Zusammenarbeit im europäischen Raum, um die Denkmäler der antiken Kunst, der Epigraphik und der Topographie bekanntzumachen und zu erforschen. Im wahrsten Sinne des Wortes Schule machend waren nicht nur die Präsenzbibliothek, die Diskussionsforen, die Internationalität, sondern auch die wissenschaftliche Publikationstätigkeit. Der preußische Kronprinz und spätere König Friedrich Wilhelm IV. hatte die Schirmherrschaft übernommen, und als Eduard Gerhard, der eigentliche Initiator des Instituts, 1832 von Rom nach Berlin übersiedelte, verlagerte sich die Leitung des in Rom fortbestehenden Instituts nach Berlin. Preußen übernahm ab 1859 die regelmäßige Finanzierung des Instituts. 1871 wurde dieses preußische Staatsanstalt, 1874 Reichsinstitut. Im selben Jahr kam es zur Gründung einer weiteren Abteilung in Athen. Seither prägen Ausgrabungsstätten wie das Zeusheiligtum von Olympia das Bild des Instituts entscheidend; Großgrabungen im östlichen Mittelmeerraum, zu denen unter anderem auch Pergamon gehört, sind bis heute Laboratorien für die archäologische Forschung. Im Verlaufe des 20. Jhs. wurden die Abteilungen Kairo, Istanbul, Madrid, Bagdad und Teheran sowie zwei Kommissionen im Inland (Frankfurt und München) gegründet bzw. angegliedert. Im Jahr 1979 nahm die Kommission für Allgemeine und Vergleichende Archäologie, die für archäologische Forschungen außerhalb Europas und der Alten Welt zuständig ist, in Bonn ihre Arbeit auf. Schließlich wurden noch Stationen in Sanaa und Damaskus sowie Außenstellen in Lissabon, Ankara und Ingolstadt eingerichtet. 1995 wurde die Eurasien-Abteilung für archäologische Forschungen im Gebiet der GUS-Staaten und benachbarter Länder gegründet, in die die Abteilung Teheran als Außenstelle eingegliedert wurde. Die Abteilung Bagdad wurden 1996 und die Stationen Damaskus und Sanaa zur Orient-Abteilung zusammengeschlossen. Jüngste Gründungen sind eine Forschungsstelle in Ulaanbaator und eine Außenstelle in Peking. Heute ist das Deutsche Archäologische Institut, das aufgrund der kulturpolitischen Bedeutung seiner Arbeit zum Geschäftsbereich des Auswärtigen Amtes gehört, auf allen 5 Kontinenten tätig.

Der Vortrag zeichnet die Geschichte des Instituts nach und versucht zugleich, Schwerpunkte der Forschung zu skizzieren.

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